Kartoffelernte 2020

Nachdem das Kartoffelkraut abgestorben war, wurde das inzwischen mit Unkraut bewachsene Feld gesäubert. Am 12. September konnten dann bei idealem Wetter die Früchte der Arbeit geerntet werden. Die Geräte für die Ernte standen bereit und die Kinder freuten sich schon auf das gemeinsame Sammeln der Kartoffeln.  

Zunächst wurde das Kartoffelfeld für die Ernte vorbereitet. „Die Anwendke“ – das ist das beidseitige Kopfende des Feldes  – musste für den Maschineneinsatz hergerichtet werden. Mit der Forke wurden die ersten Sträucher gerodet, damit die Maschinen besser eingesetzt werden konnten.

Dann kamen der Stockroder, der Schleuderroder und der Vorratsroder, (Marke  Wühlmaus), nacheinander zum Einsatz. Schnell füllten sich, mit Hilfe der fleißigen Kinder die Sammelkörbe, die von den Männern zum Ackerwagen gebracht und ausgeleert wurden.

Zwischendurch gab es eine Vesperpause wie früher in der 1950er- und 1960er Jahren. Original, d.h. mit Muckefuck – so wurde der einfache Kaffee der Marke Lindes auch gerne genannt – und Rosinenbrotschnitten mit Marmelade.

So gestärkt ging es dann wieder an die Arbeit um auch die letzten Reihen zu ernten. Anschließend wurde das Feld noch einmal geeggt und die Kartoffeln, die dadurch dann noch zum Vorschein kamen, eingesammelt.

Der gut gefüllte Ackerwagen wurde mit dem Trecker zur Remise gebracht, wo die Kartoffeln zum Abtrocknen eingelagert wurden.
      Ein Bericht von Richard Heskamp   

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