Mofagruppe

Mofagruppe  –  Knattern, was das Zeug hält…

Ansprechpartner: Eddy Schomakers
Tel. 0591 54758
E-mail: edmund.schomakers@heimatverein-darme.de

Der Heimatverein gratuliert der Mofagruppe zur Gründung!
Zehn Mitglieder unterschiedlichen Alters hatten sich am 19.Januar 2020 versammelt, um erste Ziele der neuen Arbeitsgruppe festzulegen und berichteten dem Vorstand des Heimatvereins von ihren Zukunftsplänen dieser neuen Fachgruppe. Neben vielen gemeinsamen Ausfahrten, geselligen Zusammenkünften mit vielen Fachgesprächen soll auch gemeinsam in den vorhandenen Räumen des Heimathauses an den Mofas mit fachkundigen Ratschlägen geschraubt werden können. Mitglied dieser Gruppe kann jeder Interessent werden, der eine entsprechende Fahrerlaubnis hat und ein Mofa oder ein Moped bis 50 cm³ Hubraum besitzt. Zum Fachgruppenleiter wurde Edmund Schomakers ernannt. Er nahm die Glückwünsche aller Anwesenden dankend entgegen. Der Vorstand des Heimatvereins sprach der jungen Fachgruppe seine uneingeschränkte Unterstützung und Hilfe zu. 

Hier ein Foto vom Gründungsabend

Schon 23 Mitglieder Mofa-Gruppe in Lingen-Darme will junge Leute ansprechen

Von Sebastian Hamel

Lingen. Mehr als 500 Mitglieder gehören dem Heimatverein Darme an, und jetzt – so hoffen die Beteiligten – wird die Zahl noch weiter steigen: Als nunmehr 14. Zweig des Vereins hat sich vor Kurzem eine eigene Mofa-Gruppe gegründet, die inzwischen schon 23 Leute umfasst.

Etwa die Hälfte von ihnen ist bereits in Besitz eines motorisierten Zweirads, die anderen befinden sich noch auf der Suche. Geplant sind ein geselliger Austausch, gemeinsames „Herumschrauben“ und weitere Unternehmungen.

Entstanden ist die Idee im vergangen Jahr maßgeblich durch Eddy Schomakers, der seit eh und je eine Begeisterung für die charakteristischen Gefährte hegt und bereits Mitglied der „Mofabande Emsland“ ist. Beim Heimatverein stieß der Einfall direkt auf Zuspruch, woraufhin Michael Schmidt vom Vereinsvorstand alles Nötige in die Wege leitete. Schomakers und Schmidt haben denn auch Leitung und Koordination der Gruppe übernommen. Das Führungsteam soll künftig allerdings auf vier bis fünf Personen ausgeweitet werden.

Anreiz für junge Leute

Die Entstehung der neuen Abteilung bringt für den Heimatverein eine besondere Chance mit sich. „Wir möchten jungen Leuten einen Anreiz bieten, dem Verein beizutreten“, sagt Richard Heskamp, der ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern der Mofa-Gruppe zählt. Bereits jetzt ist das Alter der 23 Beteiligten gut durchmischt und reicht von Anfang 30 bis Mitte 70. Grundsätzlich steht die Truppe allen Interessierten offen, wie Michael Schmidt betont: „Egal ob männlich oder weiblich – man sollte einfach nur Lust auf das Zusammensein haben.“

Für das „Schrauben“ können die Räume des Vereins – eine Remise samt Schmiede – genutzt werden. Unter den Mitgliedern sind auch einige, die eine berufliche Ausbildung auf dem Gebiet absolviert haben. Entsprechend versiert sind und daher mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Für die Mofas haben die Initiatoren der Truppe eine Obergrenze von 50 Kubikzentimeter Hubraum festgelegt, da die Maschinen sonst zu schnell sind. Angepeilt ist ein Tempo von 25 Stundenkilometern. Dass die Mofas verkehrssicher sind, ist eine Grundvoraussetzung.

Ein Name wird gesucht

Aktuell befindet sich die Gruppe in der Entstehungsphase, gesucht werden noch ein Name und ein Logo. Künftig sind regelmäßige Treffen im Vier-Wochen-Rhythmus vorgesehen. Als weitere Aktivitäten können sich die Mitglieder neben gemeinsamen Ausfahrten auch eine 80er-Jahre-Party und sommerliche Grillabende vorstellen. Klar, dass bei solchen Zusammenkünften auch Geschichten aus alten Zeiten zum Besten gegeben werden: Richard Heskamp kann sich etwa daran erinnern, wie er mit seiner „NSU Quickly“ einst nach Schüttorf zum Kino fahren wollte und sich unterwegs der Benzinschlauch löste, der Sprit auf den heißen Motor floss und so einen Brand entfachte. 

Das doppelte Glück im Unglück: Nicht nur konnten die Flammen auf dem nächsten Acker rasch mit Sand erstickt werden, auch ließ sich die robuste Maschine vor Ort wieder herrichten und die Fahrt damit fortsetzen. Größeres Pech hatte da Eddy Schomakers, dessen Mofa nach einem Besuch des Schützenfestes in Wietmarschen nicht mehr ansprang und er somit den Heimweg zu Fuß antreten musste.

Wer Lust hat, sich der Mofa-Gruppe anzuschließen, kann sich bei Michael Schmidt melden – entweder unter Tel. 0151 11622934 oder per E-Mail an michael.schmidt@heimatverein-darme.de. Schmidt unterstreicht darüber hinaus, dass der Heimatverein immer offen für neue Ideen ist: „Die Gedanken sind frei: Alles, was sinnvoll ist und Spaß macht, kann man uns gerne vorschlagen.“ 

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