
Auf Einladung des Heimatvereins Darme referierte kürzlich Dr. Bernard Hohmeyer im Heimathaus in einem öffentlichen Bildervortrag über sein langjähriges berufliches Wirken im Dienst der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Zahlreiche interessierte Gäste folgten der Einladung und erlebten einen ebenso informativen wie eindrucksvollen Abend.
Dr. Hohmeyer war über viele Jahre für den Deutschen Entwicklungsdienst tätig und bereiste in dieser Funktion unter anderem den Vorderen Orient sowie mehrere Länder in der Kaukasusregion und Afghanistan. Aus diesen Einsatzgebieten brachte er nicht nur fundierte fachliche Erfahrungen mit, sondern auch zahlreiche persönliche Eindrücke und Begegnungen, die seinen Vortrag besonders lebendig und authentisch machten.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Präsentation stand die Rolle der Frauen in der Entwicklungsarbeit. Anhand ausgewählter Bilddokumente und persönlicher Erlebnisse verdeutlichte Dr. Hohmeyer, welche zentrale Bedeutung Frauen für nachhaltige Entwicklungsprozesse in den jeweiligen Gesellschaften haben und welchen Herausforderungen sie sich dabei oftmals unter schwierigen politischen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen stellen müssen. Die aufmerksamen Gäste verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse.
Es war bereits die dritte Veranstaltung dieser Art im Rahmen des Heimatvereins, bei der Dr. Hohmeyer Einblicke in seine Arbeit und die von ihm bereisten Regionen vermittelte. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Heinz Gehring, bedankte sich im Namen aller Anwesenden herzlich für den engagierten und kenntnisreichen Vortrag. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er Dr. Hohmeyer eine kleine Aufmerksamkeit und würdigte damit dessen Bereitschaft, auch im Ruhestand seine Erfahrungen und sein Wissen mit einer breiten Öffentlichkeit zu teilen.
Der Heimatverein Darme bedankt sich bei allen Beteiligten für einen gelungenen Abend und freut sich über das große Interesse an den Vortragsveranstaltungen, die einen wichtigen Beitrag zur Horizonterweiterung und zum kulturellen Verständnis leisten.
Bericht: Manfred Lülen, Fotos: Richard Heskamp